Menschen Bomben Bunker

Eine Installation der Hebbelschule zum Thema Bombenkrieg und Bunker.

Flan­dern­bun­ker, Kiel­li­nie 249, 24106 Kiel

Mo-​​Fr 11-​​15 Uhr
So 11-​​17 Uhr

Ein­tritt 4,- €, er­mä­ßigt 3,- € 

Krieg ist kein Kinderspiel

Kriegsspielzeug gehört nicht in Kinderhände, sondern in unser Friedens-Denkmal! Jede/r der/die Kriegsspielzeug hier einwirft, nimmt an einer Verlosung teil!

Täglich von 11-15 Uhr, außer samstags

Gewinner fliegen über Kiel

Die Tombolagewinner bei unserer Friedensdenkmalaktion hatten bei schönstem Sonnenschein Gelegenheit Kiel von oben zu sehen. Mit dem Fluglehrer Heinz Horak starteten sie zu einem Rundflug über die Förde, die Stadt und das Kieler Umland. Begeistert und froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, berichteten sie von tollen Ausblicken und komischen Bauchgefühlen bei Luftlöchern.

NAWODO - verlorenes Südseeparadies

Künsterische Betrachtungen zum Schicksal der Insel Nawodo, heute Nauru, von Manuel Zint

13.Mai -22. Dezember 2017

verlängert bis 25. Februar 2018

Manuel Zint,  Arrangeur nachvollziehbarer Parallelwirklichkeiten, zeigt in dieser Ausstellung das Schicksal der Südseeinsel Nawodo.
Während des ersten Weltkriegs zerstörte ein deutsches Expeditionskorps die Stadt Nawodo auf der gleichnamigen Südsee-Insel – heute Nauru. Ausgehend von dieser Begebenheit spannt die Ausstellung einen Bogen vom Verlust des Paradieses über die nachfolgende Gedenkkultur bis in die gegenwärtigen (inhumanen) Zustände der Ressourcen- und Flüchtlingspolitik der Industrienationen.

In der Ausstellung werden die Phänomene von Deutungshoheit und Inszenierung behandelt; die ausgedachte Geschichte im Sinne einer fiktiven künstlerischen Feldforschung untersucht, interpretiert und angeordnet.  Das daraus resultierende System fordert den Betrachter zur Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur und Selbstwahrnehmung auf.

Eintritt 4 €, ermäßigt 3 €

Flan­dern­bun­ker, Kiel­li­nie 249, 24106 Kiel

Besucherstimmen: 

Wunderbare Ausstellung, an Tiefgründigkeit kaum zu überbieten! Trotz der Vielschichtigkeit und Ernsthaftigkeit der zugrunde liegenden Themen Krieg, Flüchtlingsmisere und Fake-Nachrichten, sah ich nie so viele amüsierte Gesichter in einer Ausstellung. Unbedingt zu empfehlen! Hoffe sehr, dass Manuel Zint die entsprechende Aufmerksamkeit dafür erhält.

Historische Ausstellungen und Führungen im Flandernbunker

Regelmäßige Führungen zur Deutschen und Kieler Kriegsgeschichte teilweise mit Zeitzeugen finden jeden ersten Sonntag im Monat (außer im Januar) jeweils um 11.30 Uhr statt.
Der Flandernbunker, ein ehemaliger Marine-Hochbunker am Tirpitzhafen, wurde 2001 vom Verein Mahnmal Kilian e.V. erworben und steht seither als Begegnungs - und Bildungsstätte, Museum und Mahnmal im Zentrum der Tätigkeit des Vereins.Eine Anmeldung zu diesen Führungen ist nicht erforderlich. Größere Gruppen werden jedoch gebeten, sich vorher  telefonisch oder per E-Mail anzumelden.

Treffpunkt: Blauer Büro-Container neben dem Bunker. Der Flandernbunker befindet sich in Kiel-Wik, Kiellinie 249, Eingang Marinehafen. 
Eintritt: 
€ 4,- (ermäßigt € 3,-)
Eintritt für Gruppen ab 10 Personen: € 3,-/Person

Kosten für die Sonntagsführung: Eintritt + 2,- €

Im Anschluss an die monatlichen Führungen können die aktuellen Ausstellungen besucht werden.

Sonderführungen für Schulklassen, Reisegruppen u.a. sind nach Absprache jederzeit möglich - auch in Fremdsprachen und zu weiteren Themenschwerpunkten.

Führung (bis 25 Personen): € 30,- plus Eintritt
Führung für Schulklassen: € 30,-, inklusive Eintritt 
Sonntagsführung: € 2,- plus Eintritt

Mitglieder des Vereins Mahnmal Kilian e.V. haben unter Vorlage des Mitgliederausweises freien Eintritt. 

Anmeldungen für größere Gruppen und Vereinbarung individueller Führungstermine über die Geschäftsstelle (Tel.: 04 31 / 26 06 309) oder Dr. Henning Repetzky (Tel.: 04 31 / 9 32 11).
Nähere Einzelheiten unter Kontakte.

 
Laufende Ausstellungen:

100 Jahre Erster Weltkrieg VI - Heimatfront, Die Kieler Festungsanlagen

Bunker, Bomben, Menschen - Der Bombenkrieg in Kiel 

Weihnachtspause

Der Flandernbunker ist vom 23.12.2017 bis zum 1.1.2018 geschlossen.

Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Weihnachtszeit und einen schönen Jahreswechsel!

Der Erste Weltkrieg im Spiegel lokaler Medien

100 Jahre Erster Weltkrieg, Teil VII

Kiel im Krieg
Der Erste Weltkrieg im Spiegel lokaler Medien

Allein das Lesen der Titelseiten verschiedener Tageszeitungen von den Tagen rund um den Ausbruch des Ersten Weltkriegs ist eine spannende Lektüre: So gab es auch deutliche Stimmen die mahnten, diesen Krieg nicht zu führen - man hatte Angst vor den Entwicklungen. Für die 7. Folge der Ausstellungen des Verein Mahnmal Kilian zu diesem vierjährigen Krieg wurden die lokalen Medien aus dem Raum Kiel ausgewertet und unter verschiedenen Themen betrachtet, etwa zum Ausbruch des Krieges, zur Skagerrakschlacht oder zum Ende mit dem Aufstand der Matrosen und Arbeiter in Kiel.

Die Ausstellung wurde erarbeitet von Studierenden der Christian-Albrechts-Universität Kiel im  Seminar: "Krieg in Kiel", Leitung: Knut-Hinrik Kollex M.A.. Sie ist ein Kooperationsprojekt des Historischen Seminars der CAU Kiel und des Vereins Mahnmal Kilian e.V. und ist Teil VII. der Reihe "100 Jahre Erster Weltkrieg", die der Verein von 2014 bis 2018 halbjährlich mit einem anderen Thema im Flandernbunker beleuchtet.
Ein Kooperationsprojekt des Historischen Seminars der CAU und des Vereins Mahnmal Kilian.

Das Vorhaben wurde durch den PerLe-Fonds für Lehrinnovation aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17068 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Bundesverdienstkreuz am Bande für Dr. Jens Rönnau

Dr. Jens Rönnau aus Kiel ist von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wird Ministerpräsident Daniel Günther am 14. November in einer Feierstunde überreichen.

Der 59-jährige Gründer und Vorstandsvorsitzende des Vereins Mahnmal Kilian e.V. erhält die hohe Auszeichnung für sein Engagement für Kunstförderung, Völkerverständigung, Friedensförderung und Gewaltprävention im Rahmen der Kieler Erinnerungskultur, insbesondere für sein 25-jähriges Engagement für die Mahnmale der einstigen Ruine des U-Bootbunkers Kilian und des heute vom Verein genutzten Flandernbunkers, der als Ort für Ausstellungen und Geschichtsvermittlung etabliert wurde. Rönnau begründete schon als Schüler den Kunstkreis Preetz mit und leitete ihn später. Er ist zudem Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten Schleswig-Holstein sowie der Kieler Vereine Freunde der Festung Friedrichsort und Maritimes Viertel - Kultur am Kanal. Für sein Engagement war der Kieler bereits 1999 mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz ausgezeichnet worden und 2014 von der Landeshauptstadt Kiel mit der Andreas-Gayk-Medaille. In einer ersten Stellungnahme erklärte Jens Rönnau: "Ich freue mich sehr über die hohe Auszeichnung. Sie wäre allerdings kaum möglich geworden, wenn sich nicht sehr viele weitere Menschen ebenfalls an diesen Projekten beteiligen würden. Ich begreife sie als in diese Ehrung Einbezogene."