Segel setzen für den Frieden

Museumsnacht 2018 im Flandernbunker

31. August 2018, 19 - 24 Uhr

Vor der eindrucksvollen Kulisse eines Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg können Besucher mit den verschiedensten kreativen Techniken ein Zeichen für den Frieden setzen.

Bunker Kreativwerkstatt:

  • #Flandernbunker – Instant Exhibition
  • Die Museumsnachtgäste sind eingeladen den Bunker in Szene zu setzen und auf Instagram hochzuladen. Die Bilder, die entstehen, werden live auf eine Großleinwand übertragen.
  • Postkarten für den Frieden: Deine Botschaft für den Frieden selber kreieren und in die Welt schickenSegel setzen für den Frieden Segel bemalen und auf der Bunkerinsel hissen.
  • Friedenslichter  Große und kleine Friedenslichter bemalen und den Frieden leuchten lassen.

Führungen:
Immer zur halben und zur vollen Stunde: Wissenswertes über den Bunker in 10 Minuten

Zeitzeugen: 

Berichte aus vergangenen Zeiten. Fragen, die Sie immer schon mal an jemanden stellen wollten, der/die den Zweiten Weltkrieg miterlebt hat, werden beantwortet

Draußen vor dem Klotz:
Bunker|Bar und Grill
Bier aus der Festung Friedrichsort am Bunker, Czernys Craftbier vom Fass

Liveband. Anima, folkloristischer Jazz durch alle Kulturen

 

Vanishing War

Ausstellungseröffnung

12. August 2018, 12 Uhr

Auf den Schlachtfeldern von Verdun hat Susanne von Bülow Blaubeeren gesammelt und mit dem Saft dieser Beeren Bilder gemalt. Bilder von den Schlachtfeldern vom vor 100 Jahren. Bilder, die Trümmer und eine karge Landschaft zeigen, in der wegen der Bleibelastung kaum noch Bäume wachsen. !00 Jahre nach seinem Ende gerät der Erste Weltkrieg allmählich in Vergessenheit, die Erinnerungen an ihn verblassen wie die Blaubeerbilder.

DIe Ausstellung "Vanishing War" ist Teil der Ausstellung "Urkatastrophe". 

EIntritt 4,-/3,-€

Historische Ausstellungen und Führungen im Flandernbunker

Regelmäßige Führungen zur Deutschen und Kieler Kriegsgeschichte teilweise mit Zeitzeugen finden jeden ersten Sonntag im Monat (außer im Januar) jeweils um 11.30 Uhr statt.

Der Flandernbunker, ein ehemaliger Marine-Hochbunker am Tirpitzhafen, wurde 2001 vom Verein Mahnmal Kilian e.V. erworben und steht seither als Begegnungs - und Bildungsstätte, Museum und Mahnmal im Zentrum der Tätigkeit des Vereins.Eine Anmeldung zu diesen Führungen ist nicht erforderlich. Größere Gruppen werden jedoch gebeten, sich vorher  telefonisch oder per E-Mail anzumelden.

Treffpunkt: Eingangsbereich im Bunker. Der Flandernbunker befindet sich in Kiel-Wik, Kiellinie 249, Eingang Marinehafen. 
Eintritt: 
€ 4,- (ermäßigt € 3,-)
Eintritt für Gruppen ab 10 Personen: € 3,-/Person

Kosten für die Sonntagsführung: Eintritt + 2,- €

Im Anschluss an die monatlichen Führungen können die aktuellen Ausstellungen besucht werden.

Sonderführungen für Schulklassen, Reisegruppen u.a. sind nach Absprache jederzeit möglich - auch in Fremdsprachen und zu weiteren Themenschwerpunkten.

Führung (bis 25 Personen): € 30,- plus Eintritt
Führung für Schulklassen: € 30,-, inklusive Eintritt 
Sonntagsführung: € 2,- plus Eintritt

Mitglieder des Vereins Mahnmal Kilian e.V. haben unter Vorlage des Mitgliederausweises freien Eintritt. 

Anmeldungen für größere Gruppen und Vereinbarung individueller Führungstermine über die Geschäftsstelle (Tel.: 04 31 / 26 06 309) oder Dr. Henning Repetzky (Tel.: 04 31 / 9 32 11).
Nähere Einzelheiten unter Kontakte.

"Café International"

Interkulturelles Fest für alle 
auf der Bunkerinsel 

16. September 11:30 - 18 Uhr

Von den Schlachten der Völker zur Völkerverständigung - Interkulturelles Fest auf der Bunkerinsel. Alle Kulturen und Nationen sind eingeladen - Eintritt frei!

Jeder bringt Essen und Trinken mit und teilt es mit anderen. Special Guest: Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, Life-Musik, Rundflug im Doppeldecker gewinnen und mehr. Mitmachaktionen für Klein und Groß: Keramik, Malen, Drucken, Rezepte, Singen und Poetry, Bühne frei  - ein buntes Fest für alle.

 

Wir suchen freiwillige Helfer für Museumsnacht und "Cafe International" - Telefon 0431 - 93609  und  0431 - 260 630 9 info@Kriegszeugen.de

Urkatastrophe - Der Erste Weltkrieg und Kiel

Ausstellung

8.Juli 18 - 31.März 19

Facetten des Krieges: Die Rolle Kiels, Politik, Medien, Kirche, Schlachten, Gefangene, Kunst und Literatur, persönliche Feldpostbriefe und Fotografien.                          

Als Parallele zu den Ausstellungen zum Matrosen- und Arbeiteraufstand von 1918 zeigt der Verein Mahnmal Kilian im Flandernbunker den Krieg - den Weg dieser sogenannten "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", der die Menschen am Ende für ihre Rechte auf die Straße gehen ließ. In Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Kiel, der Christian-Albrechts-Universität, der Nordkirche, dem Landesbeauftragten für politische Bildung und zahlreichen Wissenschaftlern, Privatsammlern und Künstlern wurde diese vielfältige Ausstellung in den vergangenen Jahren vorbereitet und um Positionen aus Kunst und Literatur erweitert.
Dazu wird ein umfangreiches Begleit- und Vermittlungsprogramm angeboten.

Zu den Führungen

Zu den Workshops

Mo-Fr 11-15 Uhr,
So 11-17 Uhr 

Flandernbunker
Kiellinie 249
24106 Kiel

Eintritt 4,-/3,-€

Mayers Erde

Performance

17.August 2018, 19 Uhr

Neue Performance von Ruppe Koselleck im Flandernbunker am Freitag

Im Rahmen der Ausstellung "Urkatastrophe - der Erste Weltkrieg und Kiel" wir der Künstler Ruppe Koselleck aus Münster seine Performance nach einer beeindruckenden Aufführung am letzten Sonntag im Flandernbunker erneut und in anderer Form am kommenden Freitag, den 17. August um 19 Uhr aufführen. In einer bitterironischen Darstellung widmet er sich dem ersten deutschen Kriegsgefallenen des Ersten Weltkriegs vor 104 Jahren, Albert Mayer, und dem Umgang mit der Erde seines Grabes. Auch der erste französische tote Soldat, Mayers Opfer, spielt bei Koselleck eine wichtige Rolle. Koselleck war es gelungen, die von Nationalsozialisten im Engemer Wiedukind-Museum verehrte Graberde des Toten wieder an ihren Ort in Frankreich zurückzuführen. Seine Partnerin, Susanne von Bülow, zeigt derweil im Flandernbunker noch bis zum 30. September "Vanishing War" - Bilder mit Blaubeersaft von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs.

Eintritt 4,- / 3,- Euro.

Wir errichten das erste Kieler Friedens-Denkmal Mach mit!

Wir errichten ein Friedens - Denkmal

Wir haben das erste Kieler Frie­dens-Denk­mal errichtet. Es steht seit September 2015 direkt vor dem Flandernbunker und soll anregen, über unseren Umgang mit Waffen und Krieg nachzudenken. Daher sammeln wir jegliches Kriegsspielzeug in diesem drei Meter hohen Denkmal aus Glas. Jeder und jede kann mitmachen, ob jung oder alt: Werft euer Kriegsspielzeug in dieses Denkmal. Wer möchte, lässt seine Adresse da - wir planen Verlosungen. Ihr könnt Mon­tag bis Frei­tag von 11-​15 Uhr und Sonn­tag von 11-​17 Uhr (unsere Öffnungszeiten) mit Eu­rem Kriegs­spiel­zeug zum Frie­dens-​Denk­mal bei­tra­gen (Sondertermine für Gruppen möglich). 
Gefördert von: Schmiede Kurt Lange, Bauunternehmung Richard Rahn, Glaserei Pries, Statikbüro Conrad Hansen, Baumaschinen Friedrich Niemann, Kies/Abbruch Peter Glindemann, Elektro-Hühn 

Zum Tod von Ernst-Georg Jarchow

Ernst-Georg Jarchow

Er war einer der ehrenwertesten Bürger der Stadt Kiel: der Journalist und Buchhändler Ernst-Georg Jarchow. Gemeinsam mit seiner Frau Marion Jarchow, geborene Dräger, hat­te er die Bruns­wi­ker Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung geführt und nach de­ren Über­ga­be im Jahr 2000 die Bruns­wi­ker Stif­tung begründet.

Mit dieser werden seitdem Völkerverständigung, schleswig-holsteinische Geschichtsforschung sowie Kunst und Kultur gefördert. Das Stifterpaar wurde 2012 von der Landeshauptstadt Kiel mit der Andreas-Gayk-Medaille geehrt. Im selben Jahr starb Marion Jarchow. Nun ist am 9. April 2018 auch Ernst-Georg Jarchow im Alter von 87 Jahren gestorben. Der Verein Mahnmal Kilian ist den Stiftern wie auch dem Stiftungsvorstand zu großem Dank verpflichtet, denn er wurde von ihnen vielfältig gefördert. Es war uns eine Ehre, dass Ernst-Georg Jarchow über Jahre häufig die Veranstaltungen im Flandernbunker besucht hatte - in seiner Bescheidenheit am liebsten unerkannt. Wir werden das Stifterpaar in sehr guter und dankbarer Erinnerung behalten.

Für Vorstand und Beirat von Mahnmal Kilian e.V., Dr. Jens Rönnau