Flucht im Zweiten Weltkrieg

Ausstellungseröffnung

15.12.2016

Filmprojekt mit Zeitzeugen von Schülerinnen und Schülern der Hebbelschule

16.00 Uhr, Teil 1, Aula der Hebbelschule: Gespräche mit Zeitzeugen, live.
Ort:  Hebbelschule,
Feldstraße 177, 24106 Kiel

17.30 Uhr, Teil 2, Flandernbunker: Eröffnung der Ausstellung mit Filmportraits dieser Zeitzeugen.
Ort: Flandernbunker, Kiellinie 249, 24106 Kiel  
Dauer der Ausstellung: bis 29. März 2017

Kooperationsprojekt von Hebbelschule und Verein Mahnmal Kilian/Flandernbunker

Gefördert aus Mitteln von "Schule trifft Kultur" des Landes Schleswig-Holstein, dem Alumni-Verein der Hebbelschule und der Brunswiker Stiftung.

Eintritt frei

Krieg ist kein Kinderspiel

Kriegsspielzeug gehört nicht in Kinderhände, sondern in unser Friedens-Denkmal! Jede/r der/die Kriegsspielzeug hier einwirft, nimmt an einer Verlosung teil!

Täglich von 11-15 Uhr, außer samstags

Gewinner fliegen über Kiel

Die Tombolagewinner bei unserer Friedensdenkmalaktion hatten bei schönstem Sonnenschein Gelegenheit Kiel von oben zu sehen. Mit dem Fluglehrer Heinz Horak starteten sie zu einem Rundflug über die Förde, die Stadt und das Kieler Umland. Begeistert und froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, berichteten sie von tollen Ausblicken und komischen Bauchgefühlen bei Luftlöchern.

GRÆNZE LAND

Grenzüberschreitende Wander – Ausstellung

4.September 2016 bis 15. Januar 2017

Die Wander-Ausstellung "GRÆNZE LAND", initiiert vom Verein Mahnmal Kilian und organisiert vom FFKK (Flensborg Fjords Kunst- & Kulturforening), hat als erste Station den Kieler Flandernbunker.  

Die mit Interreg-Mitteln geförderte Ausstellung wird bis zum 15. Januar 2017 im Flandernbunker gezeigt. Anschließend wandert sie hin und her über die Grenze nach Augustenborg (DK), Skaerbaek (DK) und Flensburg.

Der Titel "GRÆNZE LAND" ist ein Sprachspiel, eine Mischung aus deutscher und dänischer Sprache (Grenzland und Grænseland), die damit das Verbindende und für alle Verständliche trotz der kleinen Unterschiede bereits beinhaltet.

Flan­dern­bun­ker, Kiel­li­nie 249, 24106 Kiel

Mo-Fr 11-15 Uhr
So 11-17 Uhr

Eintritt 4,- €, ermäßigt 3,- € 

 

Historische Ausstellungen und Führungen im Flandernbunker

Regelmäßige Führungen zur Deutschen und Kieler Kriegsgeschichte teilweise mit Zeitzeugen finden jeden ersten Sonntag im Monat (außer im Januar) jeweils um 11.30 Uhr statt.
Der Flandernbunker, ein ehemaliger Marine-Hochbunker am Tirpitzhafen, wurde 2001 vom Verein Mahnmal Kilian e.V. erworben und steht seither als Begegnungs - und Bildungsstätte, Museum und Mahnmal im Zentrum der Tätigkeit des Vereins.Eine Anmeldung zu diesen Führungen ist nicht erforderlich. Größere Gruppen werden jedoch gebeten, sich vorher  telefonisch oder per E-Mail anzumelden.

Treffpunkt: Blauer Büro-Container neben dem Bunker. Der Flandernbunker befindet sich in Kiel-Wik, Kiellinie 249, Eingang Marinehafen. 
Eintritt: 
€ 4,- (ermäßigt € 3,-)
Eintritt für Gruppen ab 10 Personen: € 3,-/Person

Kosten für Führungen: 2,- €

Im Anschluss an die monatlichen Führungen können die aktuellen Ausstellungen besucht werden.

Sonderführungen für Schulklassen, Reisegruppen u.a. sind nach Absprache jederzeit möglich - auch in Fremdsprachen und zu weiteren Themenschwerpunkten.

Führung (bis 25 Personen): € 30,- plus Eintritt
Führung für Schulklassen: € 30,-, inklusive Eintritt 
Sonntagsführung: € 2,- plus Eintritt

Mitglieder des Vereins Mahnmal Kilian e.V. haben unter Vorlage des Mitgliederausweises freien Eintritt. 

Anmeldungen für größere Gruppen und Vereinbarung individueller Führungstermine über die Geschäftsstelle (Tel.: 04 31 / 26 06 309) oder Dr. Henning Repetzky (Tel.: 04 31 / 9 32 11).
Nähere Einzelheiten unter Kontakte.

 
Laufende Ausstellungen:

Richard Grune - Passion des XX.Jahrhunderts 

100 Jahre Erster Weltkrieg V - Gefangen im Krieg

Unbequeme Denkmäler - Heldenverehrung oder Mahnmale?

Bunker, Bomben, Menschen - Der Bombenkrieg in Kiel 

Gefangen im Krieg

100 Jahre Erster Weltkrieg, Teil V

22.Juli 2016 - 8.Januar 2017

Vorträge zur Ausstellung am 1. Oktober und 19. November

 Wie kamen deutsche Kriegsgefangene nach Japan und wie muslimische Kriegsgefangene nach Deutschland?

Die erste Moschee auf deutschem Boden entstand in einem Kriegsgefangenlager, in Japan ist bis heute zu Neujahr Beethovens »Ode an die Freude« zuhören.

Der Frage, warum das so ist,  geht die Ausstellung von Eva-Maria Karpf und Peter Janocha nach. Mit interessanten Aspekten zu beiden Ländern wird die Situation der deutschen/schleswig-holsteinischen Kriegsgefangenen in Tsingtao und die der muslimischen Kriegsgefangenen in Zossen/Brandenburg beleuchtet.

Flandernbunker, Kiellinie 249, 24106 Kiel

0431 2606309

Mo-Fr 11-15 Uhr
So, 11-17 Uhr 

Eintritt 4,-€, ermäßigt 3,-€

 

20 Jahre Verein Mahnmal Kilian e.V.

Zahlreiche Politiker, Vertreter der Gedenkstätten und Kultureinrichtungen waren unter den über 100 Besucherinnen und Besuchern zur gedenkenden Feier des 20-jährigen Bestehens des Verein Mahnmal Kilian im Flandernbunker. Zu diesem runden Geburtstag des 1995 gegründeten Vereins sprachen Landtagspräsident Klaus Schlie, Kulturministerin Anke Spoorendonk sowie Professor Dr. Dr. Gerhard Fouquet und Uta Körby für die Gedenkstätten Schleswig-Holstein.

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Dr. Jens Rönnau erhält Andreas-Gayk-Medaille

Mit der Verleihung der Andreas-Gayk-Medaille würdigt die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kielerinnen und Kieler, die sich außergewöhnliche Verdienste um das Ansehen und das Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger erworben haben.
In diesem Jahr erhielt Dr. Jens Rönnau diesen Preis für große Verdienste bei der Bewahrung von Mahnmalen und ihrer Einordnung in die historischen Ereignisse in Kiel sowie bei deren kulturpädagogischer Vermittlung.
Die Mitglieder von Mahnmal Kilian freuen sich sehr über die Auszeichnung.
Neben der Würdigung der großen persönlichen Leistung von Dr. Jens Rönnau versteht der Verein die Verleihung der Andreas-Gaik-Medaille auch als Anerkennung für die Beschäftigung mit einem unbequemen Kapitel der Geschichte mit dem großen Ziel der Friedensförderung und Völkerverständigung. Wir freuen uns, auch in Zukunft aktiv an der Arbeit zur Erinnerungskultur in Kiel beizutragen.