Krieg, Bunker und Nationalsozialismus in Kiel

So, 1.Dezember 2019, 11.30 Uhr

Führung durch den Flandernbunker mit Dr. Henning Repetzky.

Eintritt 4/3 Euro
Kosten für die Führung 2/1 Euro

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Mahnmal Kilian e.V. gibt sowjetischen Zwangsarbeitern nach 70 Jahren endlich ein Gesicht

Anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar hat der Verein Mahnmal Kilian heute auf dem Kieler Nordfriedhof bislang unbekanntes Aktenmaterial zu 31 ehemaligen sowjetischen kriegsgefangenen Zwangsarbeitern an die Friedhofsleitung und das Kieler Stadtarchiv übergeben. Zu der symbolischen Übergabe waren zahlreiche MedienvertreterInnen erschienen.

Die Toten sind seit 1949 anonym auf diesem Friedhof bestattet. Sie waren bei einem Bombenangriff auf die Kieler Werften in ihrem Barackenlager am Speckenweg in Kiel- Dietrichsdorf am 23. Juli 1944 umgekommen. Als Zwangsarbeiter durften sie keine Bunker oder Luftschutzkeller aufsuchen. Damit kann nun zumindest einigen der insgesamt 209 dort bestatteten sowjetischen Kriegsgefangenen endlich ein Name zugeordnet werden.

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Wir errichten das erste Kieler Friedens-Denkmal Mach mit!

Wir haben das erste Kieler Frie­dens-Denk­mal errichtet. Es steht seit September 2015 direkt vor dem Flandernbunker und soll anregen, über unseren Umgang mit Waffen und Krieg nachzudenken. Daher sammeln wir jegliches Kriegsspielzeug in diesem drei Meter hohen Denkmal aus Glas. 

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Nazi?

War mein Opa Nazi?

Kunstausstellung

1. September 2019 bis 31.März 2020

80 Jahre seit 1939 #80seit39

In diesem Jahr jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkrieges zum achtzigsten Male. Zwei Generationen ist es her, dass Deutsche Truppen Polen überfallen haben und auf der Danziger Westerplatte der Zweite Weltkrieg begann. Diese lange Zeit bedingt auch, dass die Menschen heute keinen Zusammenhang mehr zwischen ihrem Leben und dem Leben ihrer Vorfahren, die damals daran beteiligt waren, sehen. Und doch hängt alles zusammen. Wenn heute 70% der Deutschen meinen, dass ihre Vorfahren nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hatten, gleichzeitig aber 90% der Deutschen damals das Hitlerregime unterstützt haben, besteht da doch eine Schieflage, oder nicht?

Eintritt 4/3 Euro

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Traumafolgestörungen in den Nachkriegsgenerationen

 Dienstag, 10.Dezember 2019, 19 Uhr

Dipl. Psych. Petra Kleinewördemann - Vortrag und Gespräch

Traumafolgestörungen treten in der Regel innerhalb eines halben Jahres nach einem traumatischen Ereignis auf und gehen mit unterschiedlichsten psychischen und psychosomatischen Symptomen einher. Seit einiger Zeit weiß man, dass ein Trauma transgenerational weitervererbt werden kann und dass Traumafolgestörungen in den Nachkriegsgenerationen gar nicht selten sind.
Wie diese Störungen entstehen, was man dagegen tun kann, und wie man eine Weitergabe an die nächste Generation vermeidet wird im anschließenden Gespräch bearbeitet.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

 

 

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