Krieg ist kein Kinderspiel

Kriegsspielzeug gehört nicht in Kinderhände, sondern in unser Friedens-Denkmal! Jede/r der/die Kriegsspielzeug hier einwirft, nimmt an einer Verlosung teil!

Während der Kieler Woche täglich von 11-17 Uhr, danach täglich von 11-15 Uhr, außer samstags

Gewinner fliegen über Kiel

Die Tombolagewinner bei unserer Friedensdenkmalaktion hatten bei schönstem Sonnenschein Gelegenheit Kiel von oben zu sehen. Mit dem Fluglehrer Heinz Horak starteten sie zu einem Rundflug über die Förde, die Stadt und das Kieler Umland. Begeistert und froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, berichteten sie von tollen Ausblicken und komischen Bauchgefühlen bei Luftlöchern.

Wir errichten das erste Kieler Friedens-Denkmal Mach mit!

Wir errichten ein Friedens - Denkmal

Wir haben das erste Kieler Frie­dens-Denk­mal errichtet. Es steht seit September 2015 direkt vor dem Flandernbunker und soll anregen, über unseren Umgang mit Waffen und Krieg nachzudenken. Daher sammeln wir jegliches Kriegsspielzeug in diesem drei Meter hohen Denkmal aus Glas. Jeder und jede kann mitmachen, ob jung oder alt: Werft euer Kriegsspielzeug in dieses Denkmal. Wer möchte, lässt seine Adresse da - wir planen Verlosungen. Ihr könnt Mon­tag bis Frei­tag von 11-​15 Uhr und Sonn­tag von 11-​17 Uhr (unsere Öffnungszeiten) mit Eu­rem Kriegs­spiel­zeug zum Frie­dens-​Denk­mal bei­tra­gen (Sondertermine für Gruppen möglich). 
Gefördert von: Schmiede Kurt Lange, Bauunternehmung Richard Rahn, Glaserei Pries, Statikbüro Conrad Hansen, Baumaschinen Friedrich Niemann, Kies/Abbruch Peter Glindemann, Elektro-Hühn 

GRÆNZE LAND

Grenzüberschreitende Wander – Ausstellung

Eröffnung Flanderbunker,4. September, 15:00 Uhr

Die Ausstellung in Kooperation mit dem FFKK soll Zeugnis friedlichen und freundschaftlichen, aktiven künstlerischen Schaffens über Parteien und Grenzen hinweg liefern. Sie versteht sich in diesem Sinne  als grenzüberschreitendes aktuelles Zeitdokument mit brisanter Vergangenheit, verliefen die Grenzen doch einmal bei Altona (ca.1630) und Lübeck, aber auch am nördlichen Rand Nordschleswigs.  Die einzelnen Arbeiten sollten den  Aspekt dänische/deutsche Minderheiten enthalten und/oder Aspekte von Grenze sichtbar thematisieren. Die aktuelle politische Situation wirft wieder ganz neues Licht auf das Thema GRÆNZE LAND, und wir wissen noch nicht, wie die Lage sich bis zur Ausstellungseröffnung entwickeln wird.
Die Ausstellung wird vielfältige Exponate von 36 deutschen und dänischen Künstlern und Künstlerinnen auf der Wanderung hin und her über die Grenze durch deutsche und dänische Städte im Norden vorstellen. 
Die dänisch/deutsche Jury hat 36 Künstler von beiden Seiten der Grenze ausgewählt. Mehr als 60 Installationen, Gemälde, Fotografische Arbeiten, Texte und Skulpturen werden an den Ausstellungsorten präsentiert.  36 Künstler/innen aus Deutschland und Dänemark haben auf  sehr  unterschiedlichen Wegen die Vergangenheit  ihres Landes ausgelotet, sich angenähert, Grenzen erlebt, den Nachklang von Jahrhunderten wahrge- nommen, alte Vorurteile überwunden, das Andere respektiert: Grenzenerfahrungen verbinden alle...
Vier Ausstellungsorte mit sehr unterschiedlichem Charakter nördlich und südlich der Grenze haben wir als Partner gewonnen und werden dort die Ausstellungsstücke mit einem je nach Ort geeigneten Begleitprogramm darbieten.
Die Ausstellung wird dort am 4.09.2016 um 15:00 von Innenminister Studt eröffnet werden.  Mitte Januar 2017 beginnt die Wanderung der Ausstellung über die Grenze Richtung Norden.

 

Gefangen im Krieg

100 Jahre Erster Weltkrieg, Teil V

22.Juli 2016 - 8.Januar 2017

 Wie kamen deutsche Kriegsgefangene nach Japan und wie muslimische Kriegsgefangene nach Deutschland?

Die erste Moschee auf deutschem Boden entstand in einem Kriegsgefangenlager, in Japan ist bis heute zu Neujahr Beethovens »Ode an die Freude« zuhören.

Der Frage, warum das so ist,  geht die Ausstellung von Eva-Maria Karpf und Peter Janocha nach. Mit interessanten Aspekten zu beiden Ländern wird die Situation der deutschen/schleswig-holsteinischen Kriegsgefangenen in Tsingtao und die der muslimischen Kriegsgefangenen in Zossen/Brandenburg beleuchtet.

Flandernbunker, Kiellinie 249, 24106 Kiel

0431 2606309

Eintritt 4,-€, ermäßigt 3,-€


Historische Ausstellungen und Führungen im Flandernbunker

Regelmäßige Führungen zur Deutschen und Kieler Kriegsgeschichte teilweise mit Zeitzeugen finden jeden ersten Sonntag im Monat (außer im Januar) jeweils um 11.30 Uhr statt.
Der Flandernbunker, ein ehemaliger Marine-Hochbunker am Tirpitzhafen, wurde 2001 vom Verein Mahnmal Kilian e.V. erworben und steht seither als Begegnungs - und Bildungsstätte, Museum und Mahnmal im Zentrum der Tätigkeit des Vereins.Eine Anmeldung zu diesen Führungen ist nicht erforderlich. Größere Gruppen werden jedoch gebeten, sich vorher  telefonisch oder per E-Mail anzumelden.

Treffpunkt: Blauer Büro-Container neben dem Bunker. Der Flandernbunker befindet sich in Kiel-Wik, Kiellinie 249, Eingang Marinehafen. 
Eintritt: 
€ 4,- (ermäßigt € 3,-)
Eintritt für Gruppen ab 10 Personen: € 3,-/Person

Kosten für Führungen: 2,- €

Im Anschluss an die monatlichen Führungen können die aktuellen Ausstellungen besucht werden.

Sonderführungen für Schulklassen, Reisegruppen u.a. sind nach Absprache jederzeit möglich - auch in Fremdsprachen und zu weiteren Themenschwerpunkten.

Führung (bis 25 Personen): € 30,- plus Eintritt
Führung für Schulklassen: € 30,-, inklusive Eintritt 
Sonntagsführung: € 2,- plus Eintritt

Mitglieder des Vereins Mahnmal Kilian e.V. haben unter Vorlage des Mitgliederausweises freien Eintritt. 

Anmeldungen für größere Gruppen und Vereinbarung individueller Führungstermine über die Geschäftsstelle (Tel.: 04 31 / 26 06 309) oder Dr. Henning Repetzky (Tel.: 04 31 / 9 32 11).
Nähere Einzelheiten unter Kontakte.

 
Laufende Ausstellungen:

Richard Grune - Passion des XX.Jahrhunderts 

100 Jahre Erster Weltkrieg V - Gefangen im Krieg

Unbequeme Denkmäler - Heldenverehrung oder Mahnmale?

Bunker, Bomben, Menschen - Der Bombenkrieg in Kiel 

20 Jahre Verein Mahnmal Kilian e.V.

Zahlreiche Politiker, Vertreter der Gedenkstätten und Kultureinrichtungen waren unter den über 100 Besucherinnen und Besuchern zur gedenkenden Feier des 20-jährigen Bestehens des Verein Mahnmal Kilian im Flandernbunker. Zu diesem runden Geburtstag des 1995 gegründeten Vereins sprachen Landtagspräsident Klaus Schlie, Kulturministerin Anke Spoorendonk sowie Professor Dr. Dr. Gerhard Fouquet und Uta Körby für die Gedenkstätten Schleswig-Holstein.

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Dr. Jens Rönnau erhält Andreas-Gayk-Medaille

Mit der Verleihung der Andreas-Gayk-Medaille würdigt die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kielerinnen und Kieler, die sich außergewöhnliche Verdienste um das Ansehen und das Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger erworben haben.
In diesem Jahr erhielt Dr. Jens Rönnau diesen Preis für große Verdienste bei der Bewahrung von Mahnmalen und ihrer Einordnung in die historischen Ereignisse in Kiel sowie bei deren kulturpädagogischer Vermittlung.
Die Mitglieder von Mahnmal Kilian freuen sich sehr über die Auszeichnung.
Neben der Würdigung der großen persönlichen Leistung von Dr. Jens Rönnau versteht der Verein die Verleihung der Andreas-Gaik-Medaille auch als Anerkennung für die Beschäftigung mit einem unbequemen Kapitel der Geschichte mit dem großen Ziel der Friedensförderung und Völkerverständigung. Wir freuen uns, auch in Zukunft aktiv an der Arbeit zur Erinnerungskultur in Kiel beizutragen.