Sonderführungen zur Kieler Woche

Mi, 20. Juni,15.00 Uhr Sonderführung zur Kieler Woche mit Joachim Koch

So, 24. Juni,11.30 Uhr Sonderführung zur Kieler Woche mit Anja Manleitner

 Eintritt 4,-€/3,-€ zzgl. 2,-€ für die Führung

Historische Ausstellungen und Führungen im Flandernbunker

Regelmäßige Führungen zur Deutschen und Kieler Kriegsgeschichte teilweise mit Zeitzeugen finden jeden ersten Sonntag im Monat (außer im Januar) jeweils um 11.30 Uhr statt.

Der Flandernbunker, ein ehemaliger Marine-Hochbunker am Tirpitzhafen, wurde 2001 vom Verein Mahnmal Kilian e.V. erworben und steht seither als Begegnungs - und Bildungsstätte, Museum und Mahnmal im Zentrum der Tätigkeit des Vereins.Eine Anmeldung zu diesen Führungen ist nicht erforderlich. Größere Gruppen werden jedoch gebeten, sich vorher  telefonisch oder per E-Mail anzumelden.

Treffpunkt: Eingangsbereich im Bunker. Der Flandernbunker befindet sich in Kiel-Wik, Kiellinie 249, Eingang Marinehafen. 
Eintritt: 
€ 4,- (ermäßigt € 3,-)
Eintritt für Gruppen ab 10 Personen: € 3,-/Person

Kosten für die Sonntagsführung: Eintritt + 2,- €

Im Anschluss an die monatlichen Führungen können die aktuellen Ausstellungen besucht werden.

Sonderführungen für Schulklassen, Reisegruppen u.a. sind nach Absprache jederzeit möglich - auch in Fremdsprachen und zu weiteren Themenschwerpunkten.

Führung (bis 25 Personen): € 30,- plus Eintritt
Führung für Schulklassen: € 30,-, inklusive Eintritt 
Sonntagsführung: € 2,- plus Eintritt

Mitglieder des Vereins Mahnmal Kilian e.V. haben unter Vorlage des Mitgliederausweises freien Eintritt. 

Anmeldungen für größere Gruppen und Vereinbarung individueller Führungstermine über die Geschäftsstelle (Tel.: 04 31 / 26 06 309) oder Dr. Henning Repetzky (Tel.: 04 31 / 9 32 11).
Nähere Einzelheiten unter Kontakte.

Krieg ist kein Kinderspiel

Kriegsspielzeug gehört nicht in Kinderhände, sondern in unser Friedens-Denkmal! Jede/r der/die Kriegsspielzeug hier einwirft, nimmt an einer Verlosung teil!

Täglich von 11-15 Uhr, außer samstags

125 Stadtteil Wik - Die Bürger und das Militär

22. April bis 24.Juni 2018

1893 wurde das Dorf Wik eingemeindet in die wachsende Stadt Kiel. Grundlage des städtischen Wachstums war die Bestimmung der Fördestadt zum Reichskriegshafen 1871 sowie das Flottenbauprogramm des deutschen Kaiserreichs. Nicht alle Entwicklungen verliefen reibungslos und die Marine dominierte bald die Stadt. Doch mit der wachsenden Stadt ging ein wirtschaftlicher Aufschwung einher, der Tausende Existenzen sicherte - bis der darauf folgende Erste Weltkrieg grausamen Tribut forderte. Die Ausstellung erläutert mit Bildern und Informationen ausgewählte Entwicklungen  und Schicksale. Sie stellt den zweiten Teil der Ausstellung zum selben Thema in der Hebbelschule dar.

Eintritt 4,-/3,-€

Blickwechsel, Kriegsgefangene hier und dort

Regards croisé – Prisonniers ici et là-bas

Aus­stel­lung

4.März - 24.Juni 2018

In Zu­sam­men­ar­beit mit dem Ver­ein Mémoi­res et Ter­roirs (Ge­dächt­nis und Ge­gend) stellt die nord­west­fran­zö­si­sche Stadt Cher­bourg-​Oc­tevil­le durch die­se Hör-​ und Bil­der­aus­stel­lung die Zeit­zeu­gen­aus­sa­gen ehe­ma­li­ger Kriegs­ge­fan­ge­ner aus der Nor­man­die und Deutsch­land wäh­rend des Zwei­ten Welt­krie­ges vor. Die­se Aus­sa­gen sind Tei­le der gro­ßen Ge­schich­te und die Er­in­ne­run­gen der Zeu­gen der Nor­man­die spie­geln die Be­rich­te der deut­schen Zeu­gen wi­der, und um­ge­kehrt. Die Vor­ge­hens­wei­se be­steht dar­in, der mensch­li­chen Di­men­si­on der Be­rich­te den Vor­rang zu ge­ben und den Wor­ten die­ser Men­schen aus der Nor­man­die und aus Deutsch­land Ge­hör zu ver­schaf­fen, de­ren Le­ben durch den von Deutsch­land ver­ur­sach­ten Krieg in man­chen Fäl­len um bis zu ein Jahr­zehnt be­raubt wur­de.

Ein­tritt 4 €, er­mä­ßigt 3 €

Flan­dern­bun­ker, Kiel­li­nie 249, 24106 Kiel


Von der Rüstungsschmiede zur Revolution

100 Jahre Erster Weltkrieg VIII

21. Januar 2018 bis 30. Juni 2018

Auf dem Weg zum Ersten Weltkrieg erlebte die Stadt Kiel seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einen enormen Aufschwung, der das Bild der Stadt veränderte und ihre Geschicke bis zum Matrosenaufstand 1918 und weit darüber hinaus mitbestimmte.

Wie wirkten sich diese Entwicklungen auf die Beziehungen zwischen Militär und ziviler Bevölkerung aus? In welchem Zusammenhang standen sie zu den Ereignissen des Matrosenaufstands? Diese Aspekte werden in der Ausstellung beispielhaft anhand der Kieler Stadtteile Wik, Ellerbek, Gaarden und der Innenstadt dargestellt. Hierbei rücken vor allem zeitgenössische Bilder in den Mittelpunkt, die als Ausgangspunkt für die Erläuterung der geschichtlichen Entwicklungen dienen.

Ein­tritt 4 €, er­mä­ßigt 3 €

Flan­dern­bun­ker, Kiel­li­nie 249, 24106 Kiel

Urkatastrophe - Der Erste Weltkrieg und Kiel

Ausstellungseröffnung

Sonntag, 8. Juli, 11.30 Uhr

Facetten des Krieges: Die Rolle Kiels, Politik, Medien, Kirche, Schlachten, Gefangene, Kunst und Literatur, persönliche Feldpostbriefe und Fotografien.                          

Als Parallele zu den Ausstellungen zum Matrosen- und Arbeiteraufstand von 1918 zeigt der Verein Mahnmal Kilian im Flandernbunker den Krieg - den Weg dieser sogenannten "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", der die Menschen am Ende für ihre Rechte auf die Straße gehen ließ. In Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Kiel, der Christian-Albrechts-Universität, der Nordkirche, dem Landesbeauftragten für politische Bildung und zahlreichen Wissenschaftlern, Privatsammlern und Künstlern wurde diese vielfältige Ausstellung in den vergangenen Jahren vorbereitet und um Positionen aus Kunst und Literatur erweitert. Dazu wird ein umfangreiches Begleit- und Vermittlungsprogramm angeboten.

Ausstellung bis zum 31.März 2019

Mo-Fr 11-15 Uhr,
So 11-17 Uhr
Flandernbunker
Kiellinie 249
24106 Kiel

Zum Tod von Ernst-Georg Jarchow

Ernst-Georg Jarchow

Er war einer der ehrenwertesten Bürger der Stadt Kiel: der Journalist und Buchhändler Ernst-Georg Jarchow. Gemeinsam mit seiner Frau Marion Jarchow, geborene Dräger, hat­te er die Bruns­wi­ker Uni­ver­si­täts­buch­hand­lung geführt und nach de­ren Über­ga­be im Jahr 2000 die Bruns­wi­ker Stif­tung begründet.

Mit dieser werden seitdem Völkerverständigung, schleswig-holsteinische Geschichtsforschung sowie Kunst und Kultur gefördert. Das Stifterpaar wurde 2012 von der Landeshauptstadt Kiel mit der Andreas-Gayk-Medaille geehrt. Im selben Jahr starb Marion Jarchow. Nun ist am 9. April 2018 auch Ernst-Georg Jarchow im Alter von 87 Jahren gestorben. Der Verein Mahnmal Kilian ist den Stiftern wie auch dem Stiftungsvorstand zu großem Dank verpflichtet, denn er wurde von ihnen vielfältig gefördert. Es war uns eine Ehre, dass Ernst-Georg Jarchow über Jahre häufig die Veranstaltungen im Flandernbunker besucht hatte - in seiner Bescheidenheit am liebsten unerkannt. Wir werden das Stifterpaar in sehr guter und dankbarer Erinnerung behalten.

Für Vorstand und Beirat von Mahnmal Kilian e.V., Dr. Jens Rönnau

Bundesverdienstkreuz am Bande für Dr. Jens Rönnau

Foto: Frank Peter

Dr. Jens Rönnau aus Kiel ist von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wird Ministerpräsident Daniel Günther am 14. November in einer Feierstunde überreichen.

Der 59-jährige Gründer und Vorstandsvorsitzende des Vereins Mahnmal Kilian e.V. erhält die hohe Auszeichnung für sein Engagement für Kunstförderung, Völkerverständigung, Friedensförderung und Gewaltprävention im Rahmen der Kieler Erinnerungskultur, insbesondere für sein 25-jähriges Engagement für die Mahnmale der einstigen Ruine des U-Bootbunkers Kilian und des heute vom Verein genutzten Flandernbunkers, der als Ort für Ausstellungen und Geschichtsvermittlung etabliert wurde. Rönnau begründete schon als Schüler den Kunstkreis Preetz mit und leitete ihn später. Er ist zudem Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten Schleswig-Holstein sowie der Kieler Vereine Freunde der Festung Friedrichsort und Maritimes Viertel - Kultur am Kanal. Für sein Engagement war der Kieler bereits 1999 mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz ausgezeichnet worden und 2014 von der Landeshauptstadt Kiel mit der Andreas-Gayk-Medaille. In einer ersten Stellungnahme erklärte Jens Rönnau: "Ich freue mich sehr über die hohe Auszeichnung. Sie wäre allerdings kaum möglich geworden, wenn sich nicht sehr viele weitere Menschen ebenfalls an diesen Projekten beteiligen würden. Ich begreife sie als in diese Ehrung Einbezogene."