Ausstellung: "Bunker-Bomben-Menschen"
Die
Ausstellung "Bunker-Bomben-Menschen" kann nur im Anschluss an die Führungen zur deutschen und Kieler
Kriegsgeschichte an jedem ersten Sonntag im Monat (außer Januar) besucht
werden.
Es ist das traurigste Kapitel Deutscher Geschichte: Der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg. Zum Zweck der Friedensförderung und Völkerverständigung arbeitet der Verein Mahnmal Kilian mit den Facetten dieser Geschichte. Als wichtigster Ort des Diskurses dafür dient der Flandernbunker - ein historisches Relikt aus jener Zeit. Es ist ein zwiespältiges Objekt, weil es zugleich dem Führen des Krieges diente und den Menschen der Kriegshafenstadt Kiel Schutz vor den alliierten Gegnern bot. Es ist naheliegend, einen Bunker zu nutzen, um das Erleben des Krieges in Kiel nachvollziehbar zu machen. Daher wurde die erste Ausstellung aus dem reichhaltigen Material des Kriegszeugenprojektes unter dem Motto "Bunker-Bomben-Menschen" zusammengestellt. Rund 125 Menschen aus Kiel und Umgebung hat das Kriegszeugenprojekt zu ihren Erlebnissen während der Kriegszeit befragt. Aus diesen Berichten wurden Textpassagen ausgewählt, die speziell das gewählte Ausstellungsthema beleuchten. Dazu zählen Themen wie Kriegsbeginn, Bunker in Kiel, Luftangriffe, Leben mit dem Alarm, Schulalltag und Kinderlandverschickung, Zwangsarbeit, Arbeitserziehungslager Nordmark, Kriegsende.